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<pre>In Bremen setzte es am vergangenen Wochenende bereits die neunte Auswärtsniederlage in Folge. Diesmal verloren die Berliner mit 0:„Wir waren wieder Touristen“, motzte Hertha-Coach Pal Dardai, der zuletzt Anfang Dezember über einen Auswärtssieg jubeln durfte.  <p> Die Hoffnung stirbt zuletzt! Hertha BSC kann sich drei Spieltage vor Saisonende weiterhin Chancen auf einen internationalen Startplatz machen. Um diese weiterhin am Leben zu erhalten, brauchen die Hauptstädter am Samstag (15:30 Uhr) gegen den FC Augsburg unbedingt einen Sieg.  <p>  Immerhin war es schon ein ganz besonderer Paukenschlag, dass der erste Heimsieg ausgerechnet gegen den bis dahin noch gänzlich ungeschlagenen Aufsteiger gelang, der obendrein als stolzer Tabellenführer im bescheidenen Audi Sportpark erschienen war. <p> Da es Sheraldo Becker mit seinen Unionern jedoch mit den großen Bayern zu tun bekommt, erweist sich die Wette darauf, dass der Goalgetter den Torreigen eröffnen wird, von den Wettanbietern als geradezu fürstlich quotiert! <p>  Wolfsburg spielt eine durchwachsene Saison, klammert sich aber noch an die Hoffnung Conference-League-Platz, darauf fehlen zwei Punkte. Zuletzt klappte es mit zwei Siegen und einem Remis wieder besser, nur eine der letzten neun Partien wurde verloren (4S, 4U). Im Herbst schlug der VfL die Borussen erstmals seit dem DFB-Pokal-Finale 2015, bis zum Hinspiel gelang nur mehr ein Punkt aus 14 Bundesliga-Spielen. Daheim war der BVB aber erst 58 Minuten in Rückstand – Liga-Topwert!  </pre>


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<pre>Im Oberhaus tut das der Spannung natürlich keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Leverkusen und der FC Bayern haben sich minimal abgesetzt, doch Stuttgart, Dortmund, Leipzig und auch Hoffenheim sind dem Duo auf den Fersen.  <p> Weil die Gäste ihre anfänglichen Hochkaräter jedoch nicht nutzten, wurden die zunächst noch spürbar mitgenommen wirkenden Westfalen nicht gänzlich ausgeknockt — ein Versäumnis, welches sich gegen ein Team der Marke Dortmund fast immer bitter rächen muss.  <p>  Die „Wölfe“ hatten gegen die „Königsblauen“ alles im Griff und kamen zu einem souveränen und auch in dieser Höhe verdienten 3:0-Heimerfolg. Nach den ersten drei Spieltagen hat die Hecking-Elf sieben Zähler zu Buche stehen und befindet sich hinter Dortmund und den Bayern auf Rang drei. Zuhause gab es zwei Siege (gegen Frankfurt und Schalke, Anm.), auswärts hat es mit dem 1:1 gegen den FC Köln noch nicht so gut geklappt. <p> „Wir mussten Rückständen hinterherlaufen, weil wir bei den Gegentoren schlecht verschoben haben. Eine Führung wäre wichtig gewesen. Dennoch haben wir Moral gezeigt und gut gearbeitet.“ <p>  Aufgrund der langersehnten Rückkehr wird die Mannschaft von Michael Köllner motiviert ins Spiel gehen. Wir tendieren daher zu einem ausgeglichenen Spiel zwischen der Hertha und Nürnberg.  </pre> 


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<pre> Dazu kommt, dass die Borussen in der vergangenen Saison auswärts immer wieder für einen Umfaller gut waren — wie ein 1:2 in Darmstadt oder ein 3:3 in Ingolstadt belegt. Und auch in dieser Spielzeit mussten sie sich beim bislang letzten Auswärtsspiel mit einem 0:0 in Freiburg zufrieden geben.  <p> Die anvisierte Gesamtquote von 35,0 lässt dennoch keinen Zweifel daran, dass hier für einen Gewinn wirklich alles zusammenpassen muss.  <p>  Nachdem die Berliner die Anfangsphase zunächst verschliefen, rafften sich dessen Mannen insbesondere rund um den Halbzeitpfiff zu einer richtig ansehnlichen Vorstellung auf: Der hier entfachte offensive Wind hatte zuletzt nicht einmal mehr durchs Olympiastadion geweht. <p>  Gisdol über Personal: "@BobbyS_Wood sollte am Sonnabend wieder dabei sein, @JohanDjourou vielleicht, #Papa in jedem Fall!" <p>  Zu einem strategisch denkbar ungünstigsten Zeitpunkt hatten die Teams aus Hamburg und Mainz zuletzt eine Punktepause eingelegt: Am Sonntagnachmittag steht nun jedoch das direkte Duell dafür gerade, dass mindestens ein Relegationsanwärter in der drittletzten Runde zu Potte kommt.  </pre>


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<pre> Das anstehende Heimspiel gegen Mainz kündigt sich schließlich nur als erster von zwei ultimativen Wahrsagern an: Der Saisonabschluss gegen die ebenso akut bedrohten Wölfe dürfte alles in dieser Saison Erlebte an Dramatik nochmals deutlich in den Schatten stellen.  <p> Mit fünf Siegen und sieben Unentschieden befindet sich 1899 mitten im Kampf um die Startplätze im Europapokal. Nach dem ersten Dutzend an Spieltagen belegten die Sinsheimer Rang sechs und liegen damit vor Top-Klubs wie beispielsweise dem BVB.   <p> Werden hier zwei Niederlagen vorausgesetzt, dürfte dann auch die Optimal-Punktzahl in den etwas machbareren Prüfungen für die Teilnahme an der Relegation zu wenig sein — mit der sich bei einer Einbeziehung der jüngsten Resultate aber ohnehin nur schwerlich kalkulieren lässt. <p>  S04-Trainer Markus Weinzierl klagt: „Gegen Freiburg haben zwei Innenverteidiger und vier Stürmer gefehlt. Wenn einer dieser vier Stürmer heute dabei gewesen wäre, hätten wir gewonnen.“  <p> Von den letzten sechs Bundesliga-Spielen wurde keines gewonnen. Fünf davon gingen verloren, vier davon ohne erzieltes Tor. Die Treffer beim 2:3 in Mainz am letzten Spieltag waren die ersten HSV-Tore seit dem 25. August (Spieltag).  </pre>


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<pre> – Marco Höger maß dem in Freiburg verpassten Tabellensprung nur eine erstaunlich untergeordnete Bedeutung bei.  <p> Wird der Komplettausfall sämtlicher Systeme beim 2:6 in der Commerzbank-Arena nämlich außen vor gelassen, schlagen nach den weiteren vier Spielen lediglich drei Gegentreffer zu Buche — und hier zeigt sich eine Stabilität, die dann schon wieder sehr viel mehr zur Denke von Peter Stöger passt.  <p>  Deshalb wollen die Bremer nicht nachlassen und auch in Hannover wieder punkten — am liebsten natürlich dreifach. Damit wäre der Klassenerhalt wohl endgültig unter Dach und Fach. <p>  Umso mehr nach dem überzeugenden 4:0 gegen die Fortuna, die ihrerseits mit einer vier Spiele umfassenden Erfolgsserie angetreten war.  <p> Nachdem sich die Kombis noch in der letzten Spielzeit als eine kleine Goldgrube erwiesen, verlässt mich ob dieser Startschwierigkeiten aber natürlich nicht den Mut.  </pre>


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